Ausbildung zum geprüften Greenkeeper

Fünf Jahre sind eine lange Zeit. Nun ist sie vorüber und Niklas Krause darf sich nach bestandener Prüfung nun „Fachagrarwirt Golfplatzpflege und geprüfter Greenkeeper“ nennen. Die komplette Ausbildung ist gleichzusetzen mit einer Meisterausbildung. Niklas ist schon lange Mitglied im Golfclub Wilhelmshaven-Friesland. Irgendwann stand bei ihm die Frage nach einer Ausbildung an. Mit dem Angebot des Golfclubs, eine Ausbildung als Greenkeeper zu beginnen, hat der Club ins Schwarze getroffen. Niklas hat sich schnell in das bestehende Greenkeeper-Team integriert. Nach fünf Jahren und einigen Lehrgängen an der „Deutschen Lehranstalt für Agrartechnik (DEULA)“ in Kempen (NRW) freut sich der Golfclub, nun einen exzellent ausgebildeten Greenkeeper im Team zu haben.

 

Aber nicht nur mit Fairway-Mäher und Green-Bügler ist Niklas vertraut, auch mit dem Golfschläger kann er ausgezeichnet umgehen. Mit einem Handicap von 3,5 ist er aktuell der beste Golfer im Club. Das qualifiziert Niklas auch für die Kapitänsrolle der Herrenmannschaft, die er mit viel Engagement ausfüllt. 

 


Unsere Greenkeper

Unser erfahrenes Greenkeeper-Team mit Platzwart Andreas Krzossa sorgt für optimale Spielbedingungen, um Ihnen einen ungestörten Spielgenuss zu ermöglichen! 

Das Team besteht aus: 

Headgreenkeeper Peter Ricklefs, Heiko Götz, Gerold John und Niklas Krause.

Unser Greenkeeper Team
Unser Greenkeeper Team

Headgreenkeeper Peter Ricklefs


Niklas Krause

                Heiko Götz

 


Gerold John

 




Die Greenkeeper informieren

Vertikutieren und Aerifizieren

Die Grüns, Vorgrüns, Abschläge und Fairways

 

Die Golfer hassen diese Arbeiten wie Aerifizieren und Vertikutieren, weil es einige Tage nach Erledigung der Arbeiten durch zum Teil oben liegenden Sand doch noch behindert.

 

Aber diese Arbeiten sind zwingend notwendig, um vor allem eine Verdichtung der entsprechenden Flächen zu vermeiden.

 

Unter Aerifizieren versteht man die Belüftung einer Rasenfläche. Mittels einer Maschine werden Löcher in einee Tiefe von bis zu 30 cm und eine Dicke von zwei bis drei cm in die Rasenfläche gestochen. Diese werden nachträglich wieder mit Sand verfüllt. Die Stachel, mit denen die Löcher erzeugt werden, können hohl (Spoons) oder massiv sein. Beim Aerifizieren mit Hohlspoons wird das Erdreich aus den Löchern auf die Rasenfläche transportiert und anschließend entsprechend abgeräumt. Durch den auch "Stacheln" genannten Vorgang wird die Rasenverdichtung aufgebrochen, es erfolgt ein Gasaustausch und somit wird das Bodenleben der aeroben Bakterien und das Rasenwachstum gefördert.

 

Im Anschluss an das Aerifizieren wird normalerweise eine Nachsaat und eine Düngung durchgeführt. Auf Golfgrüns wird die Gesamtfläche nach dem Aerifizieren auch gesandet und eingeebnet.

 

Ein verwandter Arbeitsgang ist das Vertikutieren. Beim Vertikutieren wird Blattmasse aus den Grüns herausgearbeitet, um diese Flächen in der Struktur wieder glatt zu bekommen und auch ein schnellleres Rollen des Balles zu ermöglichen. Anschließend werden auch hier die Grüns, allerdings nur leicht, nachgesandet (Topdressing).

 

Aerifizieren wird meist vor einem saisonalen Wachstumsschub des Rasens durchgeführt, also Ende April Anfang Mai oder Mitte August, und in der Regel noch einmal zum Ende der Saison. Je nach Boden- und Klimaverhältnissen kann dieses auch variieren, sodass die entsprechenden Flächen auch öfter aerifiziert werden. 

 

Wichtig ist, dass bei der Verrichtung der Arbeiten trockenes Wetter herrscht. Daher ist ein genauer Zeitpunkt nicht immer kalkulierbar, sondern es bedarf oft auch einer kurzfristigen Entscheidung.

 

Wir hoffen, dass durch die Beschreibung der Arbeiten unsere Golfer nun ein besseres Verständnis für die Notwendigkeit dieser Arbeiten und somit auch für unseren Platzwart und unsere Greenkeeper haben.